Über “Taste the Future”
Taste the Future möchte die Teilnehmenden dazu inspirieren, sich ausgewogener und nachhaltiger zu ernähren, dabei weniger Lebensmittel zu verschwenden und die Landwirtschaft feldnah kennen zu lernen.
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Was wir machen
Gut, ausgewogen und nachhaltig essen, ohne auf etwas verzichten zu müssen, geht das überhaupt? Wir sagen, ja! Wie genau, das möchten wir in Taste the Future gemeinsam mit den Teilnehmenden herausfinden. Dabei haben wir uns hohe Ziele gesteckt: wir möchten eine messbare Veränderung im Ernährungs- und Food-Waste-Verhalten der Teilnehmenden erreichen und eine direkte Verbindung zur regionalen Landwirtschaft und den Bauern und Bäuerinnen schaffen.
Um die Ziele zu erreichen, nutzen wir in Taste the Future die Agrarökologie, einen systemischen Ansatz, der alle Akteure der Wertschöpfungskette miteinbezieht (Produktion, Verarbeitung, Handel, Konsum etc.). Dabei konzentrieren wir uns in erster Linie auf die Konsumenten und Konsumentinnen, unsere Teilnehmenden, schaffen jedoch lokal auch direkte Verbindungen zu den Bäuerinnen und Bauern.
Ein wichtiges Element der Agrarökologie ist die Ko-Kreation, das gemeinsame Schaffen (und Teilen) von Wissen. Deshalb haben partizipative Prozesse einen hohen Stellenwert im Projekt. Wir geben wenig vor und holen die Ideen der Teilnehmenden ab, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Die digitale Plattform ermöglicht uns einen direkten Zugang zu allen Teilnehmenden und den Aufbau einer Community. Auch werden auf der Plattform verschiedene Veranstaltungen und Webinare ausgeschrieben und sie enthält spannende Blogbeiträge und schmackhafte Rezepte.
Als systemischer Ansatz betrachtet die Agrarökologie nicht nur die Produktionsweise von Nahrungsmitteln, sondern auch die Verbraucherseite. Was und wie wir essen, hängt stark von unserer Kultur und den Ernährungstraditionen ab, welche ein weiteres Element der Agrarökologie sind. Die Ernährung ist idealerweise abwechslungsreich, gesund für Mensch und Umwelt, den kulturellen Gegebenheiten und den Standortbedingungen angepasst. Die Schweizer Lebensmittelpyramide ist dafür eine gute Orientierungshilfe, weshalb wir uns in Taste the Future an die Schweizer Ernährungsempfehlungen anlehnen.
Die (Wieder-) Herstellung der Verbindung zwischen Konsument/-innen und Produzent/-innen ist ebenfalls ein wichtiges Element der Agrarökologie. In Taste the Future haben wir die einmalige Chance, in vier Kantonen ca. 40 Bauernhöfe einzubinden, welche bereit sind, ihre Höfe für die Teilnehmenden zu öffnen. Dies ermöglicht den Teilnehmenden einen direkten Draht zur Landwirtschaft und der Produktion von Lebensmitteln. So sind die Teilnehmenden eingeladen, für Veranstaltungen, Mitarbeit oder Hofladenbesuche auf die Bauernhöfe zu gehen und es entstehen lokale Netzwerke. Mehr erfährst du hier: www.agro-eco.ch
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FAQ
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AGRO-ECO.CHWir sind ein Teilprojekt des Projekts «Agrarökologie Schweiz».